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Hidden Hunger
Und dann gibt es so viele Menschen, die sich nicht leisten können, darüber nachzudenken, ob sie nun gesund essen oder nicht. Denn das wäre Luxus. Und es gibt immer mehr solcher Familien in Europa, doch es scheint niemand bescheid zu wissen.
Es ist traurig. Und beängstigend. Eine Unterschicht wird künstlich erstellt und diese dann praktisch dazu gezwungen, sich selbst zu vernichten.
Hauptsache Haltbar
Am wichtigsten ist es, sein Bewusstsein und sein Konsumverhalten zu ändern; sich zu informieren und die Fakten mit anderen, vor allem mit unseren Nahestehenden. Man kann sich eigentlich nur wehren, wenn man selbst ändert, was und wie mn einkauft.
Informiert euch also, bevor ihr Gift esst - oder schlimmer - Kinder Gift essen lasst. Kleine Mengen von Gift werden über Jahre hinweg aufgenommen und haben (!) langfristig Auswirkungen auf unsere Körper und Gesundheit! Alle anderen Aussagen sind schlichtweg unlogisch! Am schlimmsten ist, dass der Prozentsatz derjernigen, die bescheid wissen erschreckend niedrig ist. Informiert euch - ändert euer Bewusstsein und denkt darüber nach, was man ändern kann.
/eure M.
Wie alt ist der Mensch tatsächlich?
Was man letztendlich glaubt, bleibt jedem Menschen selbst überlassen. Aber wer noch immer an die Unantastbarkeit der Evolutionstheorie und Darwin glaubt, ist, meiner Meinung nach, selbst Schuld.
Als meine Biologielehrerin mich vor vielen Jahren fragte, wie ich mich denn als jemand, der an Gott glaubt, zum Thema Evolution (der Mensch stammt vom Affen ab, usw.), positionieren würde, antwortete ich -Wissenschaft ist für mich ein Beleg von Gott. Und ich erinnere mich noch immer an ihren verblüfften Gesichtsausdruck. Heute würde ich dies allerdings um einiges selbstsicherer und elaborierter erklären als mit sechzehn, siebzehn Jahren. Evolutionstheorie, wie auch der us-amerikanischen Kreationismus, lag mir schon immer schwer im Magen. Aber ich wusste damals nicht, wie soll man sich gegen allgemeingültige “Wahrheiten” aussprechen?
Ich denke, Wissenschaft belegt Gott immer und immer wieder aufs Neue. Sie ist ein Teil vom Ganzen, gehört dazu. Und ich verstehe nicht, wieso viele daruf bestehen, Gott und Wissenschaft würden sich gegenseitig ausschließen.
Ich denke, liest man Torah, Bibel und Koran - und dies mit offenen Augen, die irgendwelche kirchlich-paradigmatischen Kanone und andere Manipulationen von Menschenhand nicht in Betracht ziehen - kann man Wahrheit darin entdecken. Kann man einen Verlauf der Geschichte beschrieben sehen, der sehr viel weiter zurückgeht, als das, was man in der Schule im Biologieunterricht als den “Ursprung der Menschen” gelehrt wird.
Ich denke, mann muss seinen Verstand öffnen und über angebliche Fakten, die uns eingetrichtert wurden, hinausblicken. Hinterfragen. Es gibt Beweise und Ruinen, Geschichten und Legenden, Überlieferungen und Theorien en masse.
Aber es genügt ein gesunder allgemeingebildeter und breit gefächerter Menschenverstand um die logische Wahrheit zumindest zu erspüren. Wie alt ist die Erde? Wieso soll ausgeschlossen sein, dass Menschen und Dinosaurier zur selben Zeit existierten? Wieso immer wieder die Theorie, nur Ufos hätten Pyramiden und Maja Tempel bauen können? Und wieso nicht glauben, dass es Zivilisationen gab, die höchst entwickelt und intelligent waren, aber verloren gegangen sind oder zerstört wurden?
Der heutige Mensch sollte aufhören so arrogant zu sein und nur zu denken, wir seien heute die beste, schnelltse, technisch hochentwickelte Gesellschaft; das sich alles immer nur weiterentwickelt. Geschichte und Zeit ist nicht linear. Denkt darüber nach.
Bewahrt die gute Miene.
/ M
Neueröffnung.
Dieser Blog. Er hatte bereits viele Gesichter, Nationalitäten, Attitüden. Und ich viele Vorhaben. Die dann bereits nach nur wenigen Wochen nicht mehr eingehalten wurden. Nun habe ich also zum n-ten Mal den Blog umbenannt, das Design verändert, irrelevante Posts gelöscht, ein Konzept in meinem Kopf aufgebaut, Ideen gesammelt. Und nun?
Ich frage mich, ob es Sinn macht, dass ich - eine Prokrastinationsprinzessin wie ich es bin - abermals versuche einen Blog aufzubauen, zu pflegen und zu halten. Was sollte dieses Mal anders blos laufen? Wieso überhaupt Energie jetzt und hier in diesem Moment verschwenden für etwas, dass wohlmöglich ohne Zukunft ist? Habe ich nicht Besseres zu tun!?
Es scheint einfach an der Zeit zu sein. Das vergangene Jahr war intensiv, aber auch schwerfällig und sehr ereignisreich. Vieles hat sich verändert und ich habe ständig vielerlei neue Informationen aufgenommen und gesammelt. Diese möchte ich nun ordnen und mit der Welt teilen. Ich habe mein Studium beendet. Die Arbeitssuche gestaltet sich seit nun schon vielen Monaten frustrierend - gelinde gesagt. Das Selbe gilt für meinen Partner, der seit geraumer Zeit keine Arbeit in seinem Berufsfeld finden kann. Oder auch nur irgendetwas, das seinem Bildungsniveu gerecht käme. Man gelangt also an den Punkt, an dem man, von Existenzängsten getrieben, zu zweifeln beginnt. Bin ich es oder sind es die anderen? Es scheint etwas verkehrt zu sein, doch man findet das Loch nicht.
Verfolgt man aber Nachrichten, Wirtschaftstrends und Politik und hinterfragt kritisch, wird schnell klar,
In this video just a brief overview is given; only a small and general introduction let’s say.
Read about your cosmetics and open your eyes; stop poisoning yourselves. Although governments won’t do anything anyways and don’t give a toss, I say what we actually need is change of mindset of people towards what cosmetics actually should be/are. No need to buy about 90% of that crap which they tell us we need.
There actually is plenty you can do. As for me - my kitchen has become my cosmetics lab. Back to the roots.
Video of the week.
Kein kommentieren nötig. Je suis d’ccord.
Kontrollierte Atemnot
[© mïla mińsk-mitskiewicz]
Kalte Asche
Sie Zwischen uns lagen Plastiktüten nur, ansonsten waren wir uns eigentlich ganz nah; wenn da dieses Plastik nicht gewesen wäre. Ich weiß noch immer, als ich dich das erste Mal wirklich sah - wahrnahm - meine ich, denn gesehen habe ich dich schon immer.
Er Das erste Mal war auch mit Plastik verbunden, es scheint dieser Kunststoff zu sein, der uns zusammenhält. Ich meine das klingt zwar komisch, doch ich habe einen gesunden Verstand, hab’ ihn noch nicht nach Aserbaidschan versandt. (kurze Pause; Stimmungswechsel) Es gab eine Zeit, in der warst du meine gesamte Welt.
Sie Zwischen uns lagen Plastiktüten, immer schon. Sie waren im Weg und haben mit sich einen negativen Lohn gebracht. Sie haben verhindert, dass wir uns zu nahe kamen, dass wir uns spüren und fühlen und berühren und wirklich lieben lernten - im angemessenen Rahmen. Sie waren schon immer eine Barriere und manchmal auch ein Schutz. Warst es du, der sie nicht bei Seite legen wollte, oder war es ich, die sich hinter ihnen versteckte? Zwischen uns lagen Plastiktüten, immer schon.
Er Zwischen uns liegen Plastiktüten, immer noch.
heroes incorporated
[© mïla mińsk-mitskiewicz]
In his room, in four walls. Squarish.
He feels so circular. Although, he should be rectangular. Enclosed in those walls, he is starting to get bored, so he plays with his eyeballs. Untill one of them falls on the table next to the spoon. This actually reminds him of a story and so he recalls himself about the lost waterfalls of the Full Moon.
Then he hears the click of the lock, a knock for the trick, a brick in the block. and the clock makes a tick. Such a hollow sound as the hand goes around, the eye is no longer round. But it still makes him feel bound to his profound body of much more than one pound. But maybe one day this will turn him renowned. Who knows, so much can happen on these pleasureful grounds.
He can not swallow the supposing and proposing of his mind. A memory of what he did. Might have done. It seems imposing, self-exposing, he can barely bare it. Why didn’t he act in the opposing? Why didn’t he act like his fathers’ son? During all that thinking the eye starts decomposing. And he can hear yet another sound - as the window is slowly closing.
So he sits there tonight and he thinks it might be only right to write. The light’s turned off, all you can faintly hear is a bark somewhere down in the park and somehow he has a flash in his mind of his private loan shark.
He ponders how it might be to have a bed, while lays down on the gray ground.
Should he pretend that he’s dead or should he eat the last piece of bread? All that while he plays with a piece of thread. As the memories collide there on the ground, he sees pictures of horse and hound and only then all the shallow hollow sound seems far away as if it had drowned.
Position changes. Back against the sore door is where he continues this endless war. He lets out a runty roar. He’s guessing he’s gone insane from all that pain. It feels as if a plane ran right through his brain and from now on he could carry the rain. As if on cocaine everything starts spinning from all that drilling grinning noise that seems to be winning against him already since the beginning. He wishes himself back to Bahrain.
No, that is not fair. He’s not the first to have some woolly thoughts, mazy tears coming from a hazy mind. So why do they keep saying that he has gone crazy? only because he can smell the white daisy, that she wore in her hair?
He feels so alone the clone that we talk about here.
Im Westen nichts Neues - RMX
[© mïla mińsk-mitskiewicz]
Im Westen nichts Neues, (*)
im Osten so weit.
Tote Taube ist nicht mehr
alles was war ist und bleibt
war ist und wird.
Alles was ist und wird, ist nicht
alles was war, ist und bleibt.
Gib uns kein Gold, denn es ist nur Schimmer. (**)
Im Westen nichts Neues, im Osten so weit
Im Süden so still - die Ruhe der Sturm.
Davor danach, danach davor. Davor, da vor, da für -
hier ist die Tür, das Tor.
Geplätscher.
* - Im Westen nichts Neues, Roman von Erich Maria Remarque. 1929.
** - Gib uns kein Gold, denn es ist nur Glimmer - erste Textzeile aus dem Lied “Neues Land”, Fanta 4, Album: 4. Dimension, 1994.
“Ich sah, wie die Armen gezwungen wurden, ihr Leben roh zu essen.”
[aus: Henning Mankell: Der Chronist der Winde, 1995]
Gestern Abend habe ich erst dieses Buch beendet. Und ich bin noch dabei, es zu verdauen. Es wurde besser und besser zum Ende hin, nicht nur die Geschichte und die Spannung, die Botschaft. Aber auch das Schreiben. Am besten gefiel mir diese Passage im letzten Kapitel. Und sie lässt mich nicht mehr los.
Unter der erbarmungslosen Sonne entdeckte ich das wahre Gesicht der Stadt. Ich sah, wie die Armen gezwungen wurden, ihr Leben roh zu essen. Ihnen blieb keine Zeit, ihr Leben zu gestalten, da sie ständig an der äußersten Bastion des überlebens kämpfen mußten. Ich sah diesen Tempel des Irrsinns, der die Stadt war, vielleicht sogar die Welt und er glich allem, was ich um mich sah. Ich stand mitten in der dunklen Kathedrale der Ohnmacht. Die Mauern fielen in Brocken herab und ließen dicke Staubschichten aufwirbeln, die farbigen Glasfenster waren längst verschwunden. Ich sah mich um, und alle, die mich umgaben, waren arm. Die anderen, die Reichen, hielten sich von den Straßen fern, versteckten sich hinter Mauern in ihren Bunkern, wo rauschende Maschinen die Luft ständig kühlten. Die Erde war nicht mehr rund, sie war wieder flach geworden, und die Stadt lag an ihrem äußersten Ende. Wenn die heftigen Regenfälle die Häuser irgendwann wieder von den Steilhängen rissen, würden sie nicht nur in den Fluß stürzen, sondern auch über den äußersten Rand geworfen werden, wo kein Boden wartete.
von mir zu dir
[© mïla mińsk-mitskiewicz]
du, ja du
ich will dir was geben, nur dir
es is von mir für dich, nur dich
ich, ja ich
will es dir schenken
möcht’ nichts dafür
es gehört nicht mehr mir
denn es ist bereits dein
wenn du’s nich willst, wenn
ich schick’s dennoch raus,
strahl’ damit, bewerf’ und beschmier’ damit
es ist schon jetzt dein besitz
aber nein, versteh mich nich falsch,
ich möcht’s doch nicht zwingen
nur bringen, was aus mir bricht
Fish bowl full of lavashak
[© mïla mińsk-mitskiewicz]
She is young and old/
her soul less than cold/
told more to say in order to keep/
stay her orangeblue fish bowl.
Dreaming life away/
she misses the pouring rain
looking like whey,
thinks it will come today/
returned from a travel/ in a lone lane
she journeyed around her proper globe/
and in effect all stray desires
did unravel/ as she danced on the tightrope
wearing nothing but her rusted robe.
Parents’ obsessions did
become childs’ dellusions/
gray compartmentalization and all this
conventionalized contextualization
makes her want to lose all/
any conversation/
they live in those rules of regulation/
a life with no stimulation/
filled with a complexity of choices/
decisions and obligation/
whereupon all expectation
does rise/
she should be efficient/ sufficient -
she did realize.
When on her way back
to reality/ leaving her sensuality
she feels as becoming an utter flop/
hence decides to make one last stop/
and there she sees a desk with her bowl/
wishes so strongly it would carry her soul/
but in stead there she finds green banana/
with a yellow straw/berry and peanut pulp/ she takes a gulp
thus wishes herself back to the Savanna.
Where she stepped upon green glass/ not grass
her feet left tiny little red/ shiny
traces all over the black ground/floor
they/ people started to sing
and then it rained milk
she realized it was still spring
and everything seemed made out of
salmongreen silk/ so she swore
they would never get her to bend over
to fit into this corset/ to become the silhouette
that plays along in their ridiculous
roulette.
Leben
[© mïla mińsk-mitskiewicz]
und ich hörte:
doch unser Leben ist ein Spiel - oder ist es nur eine Station?
denn wir stecken in einer Welt ohne Mission. die Situation:
Isolation durch Regulation und Negation. es folgt: Termination.
Ich fühle, irgendwann werden wir alle enden in der
Domination.
und ich hörte:
lange Ketten der Entscheidungen, sie werfen dunkle Schatten.
eingekerbt im Kreis der Geschichte - Kreis der Erde.
und fällt ein Stein, dann fallen wir alle.
viele Steine bilden eine Masse - ein neues Gebilde entsteht.
muss man manchmal zerstören, um etwas zu errichten?
und ich hörte:
wir sind alle gemacht aus Punkten und Streifen, Zahlen und Maßen.
doch wo sind die Grenzen - wer hat sie zeichnen und ziehen lassen?
wir sind alle gegensätzlich doch gleich - immer im Paar.
Punkt an Punkt Mensch zu Mensch,
Schwarz auf Weiß und Licht auf Schatten.
wir sind alle viele kleine bunte Steine,
die vergessen haben
gemeinsam und doch getrennt
zu sein gegensätzlich und doch gemeinsam
widersprüchlich und doch
durch Linien und Streifen und Kanten und -
verbunden zu bleiben.
der Punkt braucht den Punkt den Strich und die Kante die Linie -
wie der Stein den Stein und der Tag die Nacht der Schatten das Licht -
der Mensch den Menschen.
und ich höre:
Das Leben ist ein Domino.
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